"Balance im Widerspruch"  (zu den Bildern der Malerin Karin Koch)

Das malerische Werk der Künstlerin Karin Koch lässt sich in seiner Fragilität und Empfindsamkeit wohl am deutlichsten als Balanceakt zwischen den Polen eines hochgespannten Widerspruchs deuten. Die Frage nach der Vereinbarkeit der Gegensätze wird nie beantwortet, bestenfalls in Momentaufnahme skizziert.
Die Ausgewogenheit ihrer Bildwelten ist stets der eingefrorene Moment eines vitalen schöpferischen Prozesses, der in der realen Existenz des Bildes weder Anfang noch Ende findet, der Photographie eines Läufers vergleichbar, die eine Geste in Sekundenbruchteilen festhält, um beredt zu beschreiben, was nur in Bewegung sein kann. Karin Koch gestaltet farbige Fläche teils in formaler Metamorphose, teils in räumlicher Illusion als Untergrund einer filigran wie aggressiv geritzten Zeichensprache, einer Unzahl von Gestalten, Schemen, zitierten Chiffren und Chimären, eines aus dem anderen geboren und in gewaltsamer Auseinandersetzung verschlungen.Zwei Welten überlagern sich, kommunizieren und negieren sich gegenseitig, die Einheit, die sie bilden ist ein zwischen Schmerz und Witz balancierendes Provisorium, das stets Versuch bleibt. Ihre Bilder brauchen weder Mitte noch Perspektive, sie sind Improvisationen zwischen Anfang und Ende.Man könnte ihr Werk als den Versuch betrachten, die stete Tätigkeit des menschlichen Bewusstseins festzuhalten, in eine Momentaufnahme gebannt.
Rupert Seidl" (in Zeitschrift "kult" - Kulturraum Niederrhein)
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Künstler: Ingrid Beer, Ivica Matijevic, Karin Koch, Gisela Kirsch-Thürmer, Wilma Specht

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Rupert Seidl war 10 Jahre lang Intendant des Schlosstheaters Moers und arbeitet heute am Theater an der Ruhr in Mühlheim.